Starten Sie mit sauberem, gleichmäßigem Schliff und enden Sie fein genug, damit Fasern sich nicht mehr aufstellen. Staub ist der häufigste Störenfried und erzeugt raue Stellen. Entfernen Sie ihn gründlich mit Mikrofasertuch und saugen die Umgebung. Prüfen Sie Ecken, Kanten, Poren. Ein kleiner Feuchttest zeigt Saugverhalten. Diese Basisarbeit entscheidet über Gleichmäßigkeit, Tiefe der Maserung und das angenehme Gefühl unter der Hand im täglichen Gebrauch.
Weniger ist mehr: Tragen Sie dünn auf, massieren Sie Öl mit Pad oder Lappen ein, arbeiten Sie mit dem Faserverlauf. Nach kurzer Einwirkzeit wird überschüssiges Material gründlich abgenommen. So bleibt nichts klebrig, und die Poren sättigen sich gleichmäßig. Wiederholen Sie diesen Rhythmus je nach System. Zwischen den Gängen polieren Sie leicht. Das erzeugt Tiefe, schützt vor Flecken und erhält das lebendige Gefühl der Holzoberfläche ohne Kunststoffcharakter.
Geben Sie Schichten ausreichend Zeit, damit Sauerstoffpolymerisation und Vernetzung vollständig stattfinden. Temperierte, gut gelüftete Räume unterstützen geruchsarme Trocknung. Sanfte Politur steigert gleichmäßigen Glanz. Danach zählt Pflege: mild reinigen, gelegentlich auffrischen, rechtzeitig Teilflächen ausbessern. Das verlängert Schutz, bindet Staub weniger und erhält Farbe. So bleiben Esstische, Kommoden, Stühle und Arbeitsplatten lange schön, widerstandsfähig und wohngesund nutzbar.